Warum lohnt es sich, den Platz für den Spielplatz zu planen, bevor der Garten entsteht?
Ihr gestaltet gerade euren Traumgarten. Meist denkt man dann an Beete, Rasenflächen, Ziergräser, elegante Wege oder stimmungsvolle Beleuchtung. Doch wenn in eurem Zuhause ein Kind lebt (oder bald zur Welt kommt), lohnt es sich auch, über einen eigenen Spielplatz nachzudenken. Am besten macht man das bereits in der Planungsphase des Gartens – bevor das Gartenteam anrückt und Rasen, Bepflanzungen oder Bewässerungssysteme entstehen.
Warum ist das so wichtig?

1. Der richtige Platz und genügend sichere Fläche
Der Spielplatz sollte an einem geeigneten Ort stehen – eben, sicher und gut vom Haus oder der Terrasse aus einsehbar. Wenn ihr ihn frühzeitig einplant, vermeidet ihr später das „Hineinquetschen“ der Konstruktion in irgendeine freie Ecke des Grundstücks – die Kinder bleiben immer im Sichtbereich.
Genauso wichtig (und oft vergessen) ist eine durchdachte Gartenlogik: Der Freizeitbereich sollte harmonisch mit dem grünen Teil des Gartens verbunden sein, damit alles ein stimmiges Gesamtbild ergibt.

2. Unterirdische Installationen – teure Schäden vermeiden
Dieser Teil des Artikels betrifft Konstruktionen, bei denen für die Montage Löcher in den Boden gebohrt werden müssen, um die Stahlanker einzubetonieren, oder solche, die auf eingetriebenen Erdankern montiert werden. Wenn sich in der Nähe des Montageorts unterirdische Leitungen befinden – zum Beispiel ein Rohr des Bewässerungssystems oder ein Stromkabel – besteht ein hohes Risiko, diese zu beschädigen.
Aus Erfahrung wissen wir, dass Gartenbaufirmen die Pläne und Skizzen ihrer unterirdischen Installationen oft mit viel „kreativer Freiheit“ behandeln. Wir haben bereits viele Montagen durchgeführt – und die Fälle, in denen der Bewässerungsschlauch nicht dort lag, wo der Kunde ihn angegeben hatte, lassen sich kaum zählen.


Die Beschädigung der Gartenbewässerungsanlage bedeutet unnötige Probleme:
- die Notwendigkeit, den beschädigten Abschnitt freizulegen, um ihn zu reparieren,
- zusätzliche Kosten und Verzögerungen,
- das Risiko einer dauerhaften Beeinträchtigung des gesamten Systems.
Deshalb ist es so wichtig, den Platz für den Spielplatz bereits bei der Planung der Installation zu berücksichtigen.
Dokumentiert die Arbeiten im Garten mit Fotos, und wenn die tatsächlichen Leitungsverläufe nicht mit dem Plan übereinstimmen, tragt die entsprechenden Korrekturen in die Installationsdokumentation ein.
So lassen sich Konflikte vermeiden, die Fundamente der Konstruktion können sicher und ohne Komplikationen hergestellt werden – und ihr erspart euch unnötigen Stress.
3. Geeigneter Untergrund, Verankerung und Geländevorbereitung

Unsere Spielplätze werden immer mit H-förmigen Stahlankern im Boden verankert, die anschließend mit Beton ausgegossen werden. Das garantiert Stabilität, Sicherheit und Langlebigkeit der Konstruktion über viele Jahre.
Deshalb muss der Montageort im Voraus gut durchdacht sein. Während der Arbeiten bohren wir Löcher für die Anker – wichtig ist, dass sich an dieser Stelle keine unterirdischen Installationen befinden. Ideal ist es, wenn die Fläche für die Konstruktion eben und ohne Gefälle ist. Das ist jedoch keine zwingende Voraussetzung – wir akzeptieren ein leichtes Gefälle, das jedoch 10 cm über die Breite der Konstruktion nicht überschreiten sollte.
Was tun, wenn das Grundstück nicht vollkommen eben ist und das Gefälle mehr als 10 cm beträgt?
Wir senden euch den Plan der ausgewählten Konstruktion mit eingetragenen Maßen und der Position der Standbeine.
Ihr müsst lediglich die Punkte im Gelände markieren und anschließend die Höhenunterschiede zwischen den einzelnen Beinen (Punkten) messen.
Wir passen dann die Länge der Standbeine so an, dass der Spielplatz optisch sauber wirkt und sicher verankert werden kann.






Es ist auch möglich, den Spielplatz so zu installieren, dass die Stützen der Konstruktion mehr als 10 cm (maximal 50 cm) über dem Bodenniveau beginnen. Falls erforderlich, verlängern wir die Anker, fertigen Fundamente (Schalungen) an und können die Konstruktion über dem Boden montieren. Den entstehenden Raum zwischen den Stützen und dem Boden kann der Kunde mit Sand oder Erde auffüllen oder einen Untergrund aus Gummimatten anlegen. Diese Variante erfordert eine vorherige Abstimmung.
4. Integration mit dem Gartenprojekt
Der Spielplatz muss kein „fremdes Element“ im Garten sein – man kann ihn so planen, dass er ein natürlicher Teil eurer Oase wird:
- ihn mit Pflanzen umgeben, die Schatten spenden,
- die Farben der Konstruktion und einzelner Elemente so wählen, dass sie zur vorhandenen Holzarchitektur passen,
- ihn mit der Terrasse, dem Pavillon oder anderen Erholungsbereichen verbinden,
- eine zukünftige Erweiterung um zusätzliche Module berücksichtigen.

5. Komfort und Ästhetik für viele Jahre

Ein frühzeitig geplanter Spielplatz ist eine Investition in einen harmonischen, funktionalen und sicheren Garten. Durch die Planung im Voraus vermeidet ihr spätere Umbauten und zusätzliche Erdarbeiten, und die Kinder können den Spielbereich unter eurer Aufsicht nutzen.
👉 Plant ihr einen Garten mit Spielplatz? Kontaktiert uns – wir beraten euch zu den besten Lösungen und zeigen, worauf ihr achten solltet, um zusätzliche Kosten zu vermeiden.


